{"id":1815,"date":"2015-03-31T23:08:44","date_gmt":"2015-03-31T21:08:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/?p=1815"},"modified":"2015-04-02T13:51:57","modified_gmt":"2015-04-02T11:51:57","slug":"oem2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/oem2015\/","title":{"rendered":"Spitzenplatzierungen bei den \u00d6sterreichischen Staatsmeisterschaften 2015"},"content":{"rendered":"<p>Am vergangenen Wochenende fanden im Universit\u00e4ts- und Landessportzentrum Salzburg \/ Rief die \u00d6sterreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften 2015 mit dem Luftgewehr und der Luftpistole statt. Unsere Gilde war mit insgesamt 6 Startern vertreten. Mit dem Luftgewehr starteten Johannes Stefani in der Klasse Junioren, Franziska Stefani und Marie-Theres Auer in der Klasse Juniorinnen und Katharina Auer bei den Frauen. Mit der Luftpistole waren Elia Schuchter und Fabian Kluibensch\u00e4dl in der Klasse Jugend 2 am Start.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>Junioren<\/h6>\n<p>Aufgrund der zuletzt gezeigten Ergebnisse durfte sich Johannes realistische Chancen f\u00fcr einen Platz unter den Top 10 ausrechnen. Mit einem sehr guten Ergebnis w\u00e4re sogar ein Finalplatz m\u00f6glich. Leider konnte er am Wettkampftag diese Form nicht abrufen. Der Wettkampf lief von Anfang an denkbar schlecht. Am Ende musste er sich mit f\u00fcr ihn entt\u00e4uschenden 589,3 Ringen und Rang 19 zufrieden geben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>Juniorinnen<\/h6>\n<p>Als n\u00e4chstes waren die Juniorinnen an der Reihe. F\u00fcr beide Starterinnen war das Ziel klar: so wie im Vorjahr wieder ins Finale der besten acht Sch\u00fctzinnen zu kommen. F\u00fcr Marie-Theres galt es zudem, die Mannschaftsmedaille aus dem Vorjahr zu verteidigen.<\/p>\n<p>Dann erwischte Marie-Theres allerdings einen rabenschwarzen Start in den Wettkampf. Nachdem sie mit einer 9,9 gestartet war, konnte sie zwei knappe 10-er nachsetzen. Dann allerdings folgen zwei Achterwertungen, die sie vorerst einmal komplett aus der Bahn warfen. Nach der ersten Zehnerserie war sie mit 97,4 Ringen ganz weit hinten im starken Starterfeld zu finden. Von einem Finalplatz konnte zu dem Zeitpunkt weit und breit keine Rede sein. Die zweite Zehnerserie fiel dann etwas besser aus, konnte aber auch noch nicht \u00fcberzeugen. Erst in den Serien 3 und 4 konnte sie wirklich aufzeigen und sich damit Rang 6 und einen Finalplatz sichern. Gemeinsam mit ihren Mannschaftskolleginnen Maria Weiskopf und Michelle Oberhofer gewann sie die Mannschaftswertung in der Klasse Juniorinnen \u00fcberlegen mit 26.8 Ringen Vorsprung.<\/p>\n<p>Einen deutlich besseren Start erwischte Franziska Stefani. Sie war nach der ersten Zehnerserie ganz klar auf Finalkurs. Dann riss pl\u00f6tzlich der Faden und 97,8 (93) Ringe warfen sie deutlich zur\u00fcck. So wie Marie-Theres konnte auch sie sich im Verlauf des Wettkampfs dann wieder deutlich steigern. Mit 100,5 Ringen in Serie 3 k\u00e4mpfte sie sich wieder an die Finalpl\u00e4tze heran. Es war aber klar, dass sie in Serie 4 noch einmal drauflegen musste, um im Endergebnis unter die besten Acht zu kommen. Sie startete diese Serie zwar mit zweimal 9, leistete sich dann aber in den letzten 8 Sch\u00fcssen keinen Fehler mehr. Mit hervorragenden 102,4 (98) Ringen erreichte sie Rang 8 und somit den erhofften Finalplatz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>Frauen<\/h6>\n<p>Nach dem Gewinn des Tiroler Meistertitels war Katharina hoch motiviert nach Salzburg gefahren. Ihr Ziel war es, die Goldmedaille mit der Mannschaft aus dem Vorjahr zu verteidigen und ihre erste Einzelmedaille bei den \u00d6sterreichischen Staatsmeisterschaften mit dem Luftgewehr zu erringen. Gerade bei den Frauen gibt es aber mindestens 10 Sch\u00fctzinnen, die jederzeit f\u00fcr einen Sieg gut sind. In kaum einer Klasse ist die Leistungsdichte so hoch.<\/p>\n<p>Dementsprechend motiviert startete sie dann in den Wettkampf. Mit einer sauberen 100-er Serie (103,9 Ringen bei Zehntelwertung) f\u00fchrte sie nach der ersten Serie das Teilnehmerfeld an. Dann allerdings schlichen sie zunehmend Fehler ein und die einzelnen Zehnerserien wurden laufend schlechter. Am Ende musste sie noch zittern, ob es in dem hochkar\u00e4tigen Teilnehmerfeld \u00fcberhaupt f\u00fcr einen Finalplatz reichen wird. Mit dem minimalen Vorsprung von 0,2 Ringe konnte sie sich Rang 8 und somit den Platz im Finale sichern. Nachdem Olympia-Starterin Stephanie Obermoser mit Rang 13 noch schlechter abschnitt als Katharina, reichte es f\u00fcr die Mannschaft Tirol &#8222;nur&#8220; f\u00fcr Rang 2. F\u00fcr die erfolgsverw\u00f6hnte Tiroler Delegation eine ordentliche Entt\u00e4uschung, f\u00fcr Katharina aber ihre erste Medaille an dem Tag.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>Finale<\/h6>\n<p>Unsere drei Starterinnen hatten sich somit alle f\u00fcr das Finale qualifiziert. Im gemeinsam ausgetragenen Finale der Frauen und Juniorinnen war die Sch\u00fctzengilde Roppen somit als einzige Gilde gleich mit 3 Starterinnen vertreten. Im Grunddurchgang so richtig \u00fcberzeugt hatte allerdings keine von ihnen. Die gr\u00f6\u00dfte Nervenbelastung stellt diesmal allerdings die Zeit vor dem Finale dar. Aufgrund von Problemen mit den Lichtverh\u00e4ltnissen wurde das Finale der M\u00e4nner abgebrochen und sp\u00e4ter neu gestartet. Dadurch verschoben sich alle nachfolgenden Programmpunkte. Trotzdem mussten die Frauen und Juniorinnen zur festgesetzten Zeit in der &#8222;Reporting Area&#8220; erscheinen und dort volle 50 Minuten auf ihr Finale warten.<\/p>\n<p>F\u00fcr Marie-Theres ging es dann im Finale \u00e4hnlich weiter wie im Grunddurchgang. Sie startete mit zwei Neunerwertungen und konnte dann einen knappen 10-er nachsetzen. Der vierte Schuss war dann so wie im Grunddurchgang eine 8. Damit war der Traum von der Verteidigung des dritten Ranges aus dem Vorjahr fr\u00fchzeitig ausgetr\u00e4umt. Die n\u00e4chsten 6 Sch\u00fcsse waren dann zwar alles 10-er, der R\u00fcckstand war aber nicht mehr aufzuholen. Mit nur 0,1 Ringen R\u00fcckstand musste sie als zweite aus dem Finale ausscheiden und belegte somit Rang 7.<\/p>\n<p>Ganz anders startete Franziska. Sie belegt nach den ersten 8 Sch\u00fcssen den 3 Zwischenrang. Eine 8,8 im 10. Schuss warf sie dann deutlich zur\u00fcck und mit den n\u00e4chsten 2 Sch\u00fcssen musste sie gegen ein vorzeitiges Aus k\u00e4mpfen. Nur 0,1 Ringe Vorsprung verhinderten, dass sie unmittelbar nach Marie-Theres als Nummer 6 vom Stand gehen musste. Danach bewies sie einmal mehr Nervenst\u00e4rke. Mit zwei tollen Treffern arbeitete sie sich wieder auf Rang 4 vor. Auf die drittplatzierte \u00d6SB Kadersch\u00fctzin Marlene Pribitzer fehlten nur mehr 0,4 Ringe. Die Sch\u00fctzinnen auf den ersten beiden R\u00e4ngen waren schon deutlich voraus und somit war klar, dass die Entscheidung um Rang 3 und somit eine Einzelmedaille zwischen Franziska und Marlene in den n\u00e4chsten beiden Finalsch\u00fcssen fallen wird. Mit zwei tollen Zehnern setzte Franziska ihre Gegnerin dann so unter Druck, dass diese eine 8,3 schoss. Damit war klar, dass Franziska als Abschluss einer tollen Saison ihre erste Medaille bei \u00d6sterreichische Meisterschaften gewonnen hatte. Den Jubelschrei ihrer Mutter hat man dabei best\u00e4tigten Informationen zufolge bis zu den Sch\u00fctzinnen an der Feuerlinie geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Bei den Frauen setzte sich Katharina gleich mit den ersten Sch\u00fcssen an die Spitze des Klassements. Mit drei Neunerwertungen in Serie gab sie ihren Konkurrentinnen aber die M\u00f6glichkeit, wieder zu ihr aufzuschlie\u00dfen. Danach entwickelte sich ein Dreikampf zwischen Katharina und den beiden derzeit international wohl erfahrensten Sch\u00fctzinnen \u00d6sterreichs, Lisa Ungerank (SG Zell am Ziller) und Olivia Hoffmann (SG H\u00f6tting). Schon recht bald war klar, dass diese drei Sch\u00fctzinnen die Medaillen unter sich ausmachen werden. Mit sieben Treffern nicht unter 10,5 konnte sich Olivia dann ein wenig von ihren Gegnerinnen absetzen. Daher galt es f\u00fcr Katharina, sich im Kampf um Platz 2 gegen die Europameisterin von 2013, Lisa Ungerank, durchzusetzen. Da sie sich in den restlichen Sch\u00fcssen keinen Fehler mehr erlaubte, gelang ihr dies mit einem Vorsprung von 2 Ringen auch sehr eindrucksvoll. Damit kr\u00f6nte auch sie ihre bisher beste Saison mit der Silbermedaille bei den \u00d6sterreichischen Staatsmeisterschaften.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>Luftpistole<\/h6>\n<p>Am letzten Wettkampftag waren dann unsere beiden jungen Pistolensch\u00fctzen am Start. F\u00fcr sie war schon die Teilnahme an den \u00d6sterreichischen Meisterschaften als gro\u00dfer Erfolg zu werten, schie\u00dfen doch beide erst seit einem Jahr bei Wettk\u00e4mpfen mit. Somit war auch klar, dass sie mit der Spitze in \u00d6sterreich noch nicht ganz mithalten k\u00f6nnen. Am Ende belegten Elia Schuchter Rang 15 und Fabian Kluibensch\u00e4dl Rang 19. F\u00fcr beide aber trotzdem ein tolles Erlebnis und die M\u00f6glichkeit, Wettkampfluft bei einer wirklich gro\u00dfen Veranstaltung zu schnuppern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>Fazit<\/h6>\n<p>Mit 6 Startern war die Gilde Roppen so stark wie noch nie bei \u00d6sterreichischen Meisterschaften vertreten. Mit insgesamt 4 Medaillen, davon zwei Einzelmedaillen wurde das sensationelle Ergebnis vom Vorjahr sogar noch einmal \u00fcbertroffen. Somit kann an der Stelle nur wiederholt werden, was wir letztes Jahr schon geschrieben haben: unsere &#8222;Jungen&#8220; geh\u00f6ren inzwischen zur absoluten Spitze im \u00d6sterreichischen Schie\u00dfsport und auch das Motte f\u00fcr heuer lautet: <strong>N\u00e4chstes Jahr wieder!<\/strong><\/p>\n<p><a title=\"Bilder Staatsmeisterschaft 2015\" href=\"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/bildergalerien\/bilder-oem2015\/\">Zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p><a title=\"Beitrag auf der Homepage des TLSB\" href=\"http:\/\/www.tlsb.at\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=695:stm&amp;catid=37:luftgewehr-berichte&amp;Itemid=20\" target=\"_blank\">Beitrag auf der Homepage des Tiroler Landessch\u00fctzenbundes<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon in den vergangenen Jahren konnten unsere Sportsch\u00fctzen bei den \u00d6sterreichischen Meisterschaften und \u00d6sterreichischen Staatsmeisterschaften gro\u00df aufzeigen. Die Luftgewehrsch\u00fctzen durften mit insgesamt 4 Medaillen die Heimreise antreten. Bei den Luftpistolensch\u00fctzen konnte die Sch\u00fctzengilde Roppen erstmalig in der Vereinsgeschichte zwei Starter in der Klasse Jugend 2 stellen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1816,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"image","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-1815","post","type-post","status-publish","format-image","has-post-thumbnail","hentry","category-luftgewehr","post_format-post-format-image"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1815"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1815\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1876,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1815\/revisions\/1876"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1816"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}