{"id":1994,"date":"2015-08-11T22:46:08","date_gmt":"2015-08-11T20:46:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/?p=1994"},"modified":"2015-08-12T10:55:48","modified_gmt":"2015-08-12T08:55:48","slug":"oem2015_ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/oem2015_ab\/","title":{"rendered":"Gold, Silber und Bronze"},"content":{"rendered":"<p>Am vergangenen Wochenende fanden am Landeshauptschie\u00dfstand in Innsbruck die \u00d6sterreichischen Staatsmeisterschaften und \u00d6sterreichischen Meisterschaften 2015 mit der Armbrust statt. Da Katharina Auer verhindert war, war die Sch\u00fctzengilde Roppen diesmal mit nur zwei Sch\u00fctzen vertreten.<\/p>\n<h6>Senioren<\/h6>\n<p>Am Samstag er\u00f6ffneten die Senioren das Wettkampfwochenende. Bei Temperaturen von knapp 30 Grad in der 10-Meter Halle versuchte Hans-Hermann Auer seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Mit 97 und 95 Ringen in den ersten beiden Serien setzte er sich gleich an die Spitze des Feldes. In Serie 3 erfolgte dann ein leichter Einbruch und mit 91 Ringen blieb er deutlich unter den Erwartungen. 96 Ringe in Serie 4 reichten dann doch noch f\u00fcr ein sehr gutes Endergebnis von 379 Ringen. Damit blieb er einen Ring \u00fcber seinem Vorjahresergebnis und nur einen Ring unter seiner pers\u00f6nlichen Bestleistung. Trotzdem r\u00e4chten sich die Konzentrationsfehler in der dritten Serie: Thomas Rohrer (Steiermark), der heuer erstmals in der Klasse der Senioren angetreten war, erzielte ebenfalls 379 Ringe. Nachdem auch er in der letzten Serie 96 Ringe erzielt hatte, entschied die 3 Serie \u00fcber den Titel des \u00d6sterreichischen Meisters. Und da hatte Rohrer mit 94 Ringen die Nase vorn. Somit reichte es f\u00fcr Hans-Hermann zwar nicht zur Titelverteidigung, mit Rang 2 konnte er aber eine weitere Medaille bei \u00d6sterreichischen Meisterschaften zu seiner Sammlung hinzu f\u00fcgen. Leider musste Georg Kostenzer von der SG M\u00fcnster aufgrund einer Verletzung seinen Start kurzfristig absagen. Dadurch konnte Tirol bei den Senioren 1 keine Mannschaft stellen.<\/p>\n<h6>Frauen<\/h6>\n<p>Eigentlich geh\u00f6rt Marie-Theres Auer mit ihren 19 Jahren noch drei weitere Jahre der Klasse U23 an. Durch den Ausfall von Katharina w\u00e4re auch bei den Frauen die Mannschaft Tirol nicht zustande gekommen. Daher entschloss man sich, Marie-Theres in der Klasse der Frauen starten zu lassen, um gemeinsam mit den Ex-Weltmeisterinnen Sonja Strillinger (SG Angerberg) und Eva Greiderer (SG M\u00fcnster) das Tiroler Team zu stellen.<\/p>\n<p>Im Grunddurchgang zeigte Marie-Theres dann eine eher verhaltene Leistung. Mit 382 Ringen blieb sie deutlich unter ihren M\u00f6glichkeiten. Trotzdem reichte es mit Rang 5 f\u00fcr einen Platz im Finale. Die Mannschaftswertung konnten die Tirolerinnen mit 24 Ringen Vorsprung auf die Steiermark eindrucksvoll f\u00fcr sich entscheiden. Somit hatte Marie-Theres vor dem Finale der Frauen ihre erste Medaille bei diesen Wettk\u00e4mpfen &#8211; noch dazu in Gold &#8211; bereits fix in der Tasche.<\/p>\n<h6>Finale<\/h6>\n<p>Die Ausgangslage vor dem Finale war alles andere als vielversprechend. Auf die F\u00fchrende, Julia Pirkmann aus der Steiermark, fehlten Marie-Theres nicht weniger als 6 Ringe. Auf den R\u00e4ngen 2 und 3 lagen mit jeweils 387 Ringen ihre Mannschaftskolleginnen Eva Greiderer und Sonja Strillinger. Der Abstand auf Rang 3 und damit auf eine Einzelmedaille betrug also ganze 5 Ringe. Zudem lauerte auf Rang 4 mit Regina Time (Ober\u00f6sterreich) die wohl routinierteste \u00d6SB-Kadersch\u00fctzin. Ihr Vorsprung auf Marie-Theres betrug immerhin noch 2 Ringe. Um eine Einzelmedaille zu holen musste Marie-Theres also einerseits Time \u00fcberholen und andererseits auf die Spitzenreiterinnen 5 oder sogar 6 Ringe aufholen.<\/p>\n<p>Erwartungsgem\u00e4\u00df zeigten Greiderer und Strillinger keine Schw\u00e4chen und brachten ihren Vorsprung problemlos \u00fcber die Runden. Anders war es bei Time und Pirkmann. Der Ober\u00f6sterreicherin nahm Marie-Theres bereits in den ersten 4 Sch\u00fcssen 3 Ringe ab und \u00fcberholte sie damit in der Zwischenwertung. Pirkmann zeigte von Anfang an Nerven und erzielte im 4. Finalschuss eine Sieben. Damit hatte Marie-Theres ihren R\u00fcckstand mit einem Schlag halbiert. Mit konstant guten Sch\u00fcssen erh\u00f6hte sie den Druck so sehr, dass Pirkmann kurz vor dem Ende eine weitere Sieben erzielte. Nachdem auch Time nichts entgegen setzen konnte, lag Marie-Theres ab dem Zeitpunkt auf Rang 3 der Zwischenwertung. Diese Position konnte sie dann bis zum Ende problemlos verteidigen.<\/p>\n<p>Damit hatte sie das nahezu unm\u00f6gliche geschafft: sie nahm der F\u00fchrenden des Grunddurchgangs unglaubliche 7 Ringe ab, errang mit Bronze ihre erste Einzelmedaille in der Frauenklasse und fixierte dabei auch noch einen Dreifachsieg f\u00fcr Tirol. Gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Greiderer und Strillinger erzielte sie mit 96 Ringen zudem das beste Finalergebnis an diesem Wochenende.<\/p>\n<h6>Fazit<\/h6>\n<p>Auch wenn unsere Abordnung durch den Ausfall unserer wohl st\u00e4rksten Sch\u00fctzin Katharina geschw\u00e4cht bei diesen Meisterschaften antreten musste, darf die Bilanz mit Gold, Silber und Bronze als ausgezeichnet bezeichnet werden.<\/p>\n<p>In einer Woche starten Katharina und Marie-Theres zum wohl gr\u00f6\u00dften Abenteuer ihrer bisherigen Karriere: der Armbrust Weltmeisterschaft im sibirischen Ulan-Ude. Die Sch\u00fctzengilde Roppen dr\u00fcckt beiden die Daumen und w\u00fcnscht ihnen viel Gl\u00fcck.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/ergebnisse\/ab\/\">Zur Ergebnisliste<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl die Sch\u00fctzengilde Roppen bei den \u00d6sterreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften 2015 nur mit zwei Startern vertreten war, kann sich die Medaillenbilanz sehen lassen. Unsere Sch\u00fctzen kehrten mit je einmal Gold, Silber und Bronze zur\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1996,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"gallery","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-1994","post","type-post","status-publish","format-gallery","has-post-thumbnail","hentry","category-armbrust","post_format-post-format-gallery"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1994","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1994"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1994\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2012,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1994\/revisions\/2012"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1994"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1994"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1994"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}