{"id":2511,"date":"2016-05-29T13:59:01","date_gmt":"2016-05-29T11:59:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/?p=2511"},"modified":"2016-06-07T13:06:30","modified_gmt":"2016-06-07T11:06:30","slug":"austria-open-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/austria-open-2016\/","title":{"rendered":"Marie-Theres verteidigt Titel bei Austria Open 2016"},"content":{"rendered":"<p>Vom 26. bis zum 29. Mai ging am Landeshauptschie\u00dfstand in Innsbruck das Austria Open, ein internationaler Wettkampf mit der Armbrust, \u00fcber die B\u00fchne.\u00a0 Knapp sechs Wochen vor der Europameisterschaft in Z\u00fcrich konnte dieser Wettkampf wohl als Generalprobe angesehen werden. Daher durften sich die Organisatoren mit 152 Startern aus 9 Nationen wieder \u00fcber eine ausgezeichnete Teilnahme freuen. F\u00fcr die Sch\u00fctzen des \u00d6SB bot dieser Wettkampf die letzte Gelegenheit, sich f\u00fcr die EM zu qualifizieren.<\/p>\n<p>Unsere Paradesch\u00fctzinnen Katharina und Marie-Theres Auer hatten sich bekannterma\u00dfen schon Mitte Mai in Stockerauf f\u00fcr das EM-Aufgebot qualifiziert. F\u00fcr sie galt es aber, den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Hatten doch beide im Vorjahr diesen Bewerb gewonnen: Katharina bei den Frauen, Marie-Theres die Klasse U23 weiblich.<\/p>\n<p>Im Zuge des Austria Open wurde \u00d6SB-intern noch ein zus\u00e4tzlicher Qualifikationswettkampf angeboten, welchen die Kadersch\u00fctzen freiwillig absolvieren konnten. Dieser Wettkampf bot jenen Sch\u00fctzen, die das Ticket f\u00fcr die Schweiz noch nicht in der Tasche hatten, eine zus\u00e4tzliche Gelegenheit, eines der geforderten A-Limits zu erreichen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>Frauen<\/h6>\n<p>Wie schon den Medien zu entnehmen war, hatte Katharina zwei Wochen zuvor im Zuge der EM-Qualifikation mit 397 Ringen ein Sensationsergebnis erzielt. Sie nutzte auch den zus\u00e4tzlichen Qualifikationswettkampf, um ihre Form noch einmal zu \u00fcberpr\u00fcfen. Mit 389 Ringen konnte sie dabei die F\u00fchrung in der Qualifikation noch weiter ausbauen und beweisen, dass die Topleistungen aus Stockerau kein Zufall waren. Das hat leider dazu gef\u00fchrt, dass sie sich f\u00fcr diesen Bewerb selber zu viel Druck machte, das Ergebnis von Stockerau ann\u00e4hernd zu wiederholen. Druck, mit dem sie diesmal nicht zurecht kam. Von Anfang an verkrampft, schoss die weit unter ihrem Leistungsverm\u00f6gen und erzielte mit 378 Ringen das schlechteste Ergebnis der letzten 4 Jahre. Mit Rang 13 war sie damit von der Titelverteidigung nat\u00fcrlich weit entfernt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>U23 weiblich<\/h6>\n<p>F\u00fcr Marie-Theres galten \u00e4hnliche Vorzeichen wie f\u00fcr Katharina. Auch sie hatte sich in Stockerau aufgrund hervorragender Leistungen schon vorzeitig f\u00fcr das EM-Aufgebot qualifiziert. Bei der Vorbereitung ging sie aber einen anderen Weg als ihre Schwester. Sie verzichtete auf den Zusatzwettkampf und schob daf\u00fcr zwei Trainingseinheiten auf unserem Schie\u00dfstand ein. Wie sich heraus stellte, die bessere Entscheidung.<\/p>\n<p>Im Grunddurchgang startet sie mit guten Zehnerserien und war von Anfang an auf Finalkurs. Allerdings lag zur Halbzeit vor allem die Konkurrenz aus Deutschland und Russland knapp voraus. Marie-Theres konnt sich aber im Verlauf des Wettkampfs steigern und mit 99 in der letzten Zehnerserie setzte sie sich mit einem Endergebnis von 386 Ringen an die Spitze des Klassements. Ringgleich mit der Russin Lilia Sokolov. Mit 384 Ringen konnte sich \u00fcberraschend die junge Tania Taylor von der Sch\u00fctzengilde M\u00fcnster auf Rang 3 noch vor die starke Konkurrenz aus Deutschland setzen. Tanja hatte damit auch die EM-Qualifikation fixiert.<\/p>\n<p>Die restlichen Finalpl\u00e4tze gingen dann an eine weitere Russin, zwei Sch\u00fctzinnen vom \u00d6SB und zwei Sch\u00fctzinnen aus Deutschland, wobei zwischen Rang 1 und Rang 8 gerade einmal 4 Ringe Unterschied bestanden. Ein R\u00fcckstand, der mit der Armbrust sehr schnell einholbar ist. Mit der Armbrust wird ja &#8211; im Gegensatz zum Luftgewehr &#8211; beim Finale nicht bei Null gestartet, sondern das Ergebnis aus dem Grunddurchgang nach wie vor mit gerechnet. Marie-Theres fand sich also wieder in der Position der Gejagten. Eine Position, mit der sie schon im letzten Jahr sehr gut zurecht gekommen war. Die Ausgangssituation sah also so aus, dass die gr\u00f6\u00dfte Gefahr vermutlich von den beiden Starterinnen aus Deutschland drohte. Nicht einsch\u00e4tzbar war, ob die ringgleiche Sokolov dem Druck eines Finales standhalten wird.<\/p>\n<p>Dass sie den Druck nicht aush\u00e4lt, zeigte Sokolov dann gleich zu Beginn: sie startete mit drei Achter in das Finales und nahm sich damit selber aus dem Rennen um die Medaillen. Marie-Theres startete mit einer Neun zwar auch nicht ganz optimal, konnte den meisten ihre Gegnerinnen dann aber mit mehreren Zehnern in Folge problemlos davon ziehen. Nach ebenfalls verhaltenem Start machte die auf Rang 8 gestartete, erfahrene Britta Weil (Deutschland) Druck und k\u00e4mpfte sich Platz um Platz nach vorne. Der gr\u00f6\u00dfte Druck in Richtung Marie-Theres kam aber aus einer ganz anderen, unerwarteten Richtung: Tania Taylor konnte ihr hervorragendes Ergebnis aus dem Grunddurchgang mehr als nur best\u00e4tigen und war neben Weil die einzige, die den Abstand zu Marie-Theres gleich halten konnte. Letztendlich sicherte sie sich mit einem R\u00fcckstand von 3 Ringen den ausgezeichneten zweiten Rang. Rang drei sicherte sich Britta Weil in einem Stechen gegen die dritte \u00d6SB-Sch\u00fctzin Verena Br\u00fcckner und verhinderte dadurch einen \u00d6sterreichischen Dreifacherfolg.<\/p>\n<p>Marie-Theres konnte somit ihren Titel beim Austria Open aus dem Vorjahr eindrucksvoll wiederholen und hat gezeigt, dass sie f\u00fcr die bevorstehende Europameisterschaft bestens vorbereitet ist. In der gemischten Mannschaftswertung (U23 weiblich und U23 m\u00e4nnlich) holte Marie-Theres zudem gemeinsam mit Thomas Kostenzer (SG M\u00fcnster) und Christoph Stocker (Steiermark) mit der \u00d6sterreichischen Mannschaft die Goldmedaille vor Frankreich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>\u00a0Senioren<\/h6>\n<p>In der Klasse Senioren 1 war Hans-Hermann Auer am Start. Mit 366 Ringen konnte er nicht ganz an die zuletzt in Stockerau gezeigten guten Leistungen anschlie\u00dfen. Mit diesem Ergebnis belegte er im 34 Starter umfassenden Feld Rang 18. Freuen durfte er sich aber \u00fcber Mannschafts-Silber mit der Tiroler Mannschaft. Geschlagen geben mussten sie sich lediglich der \u00fcberragenden Mannschaft aus den Niederlanden.<\/p>\n<p>Auch wenn Katharina diesmal einen rabenschwarzen Tag erwischte: mit 2x Gold und 1x Silber konnte unsere kleinen Armbrust-Mannschaft wieder mehr als nur \u00fcberzeugen. Mitte Juli geht es dann nach Z\u00fcrich zur Europameisterschaft. Wie immer w\u00fcnscht die Sch\u00fctzengilde Roppen unseren beiden Starterinnen viel Gl\u00fcck und gut Schuss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 26. bis zum 29. Mai ging am Landeshauptschie\u00dfstand in Innsbruck das Austria Open, ein internationaler Wettkampf mit der Armbrust, \u00fcber die B\u00fchne.  Im Vorjahr hatten unsere Sch\u00fctzinnen Katharina und Marie-Theres Auer jeweils in ihre Klasse gewinnen k\u00f6nnen. Neben einer letzten Standortbestimmung vor der Europameisterschaft ging es f\u00fcr die beiden daher auch darum, den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2512,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"image","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[],"class_list":["post-2511","post","type-post","status-publish","format-image","has-post-thumbnail","hentry","category-armbrust","post_format-post-format-image"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2511","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2511"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2511\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2517,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2511\/revisions\/2517"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2512"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2511"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2511"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2511"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}