{"id":3617,"date":"2018-03-27T21:56:34","date_gmt":"2018-03-27T19:56:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/?p=3617"},"modified":"2018-03-27T21:57:33","modified_gmt":"2018-03-27T19:57:33","slug":"oesterreichische-meisterschaften-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/oesterreichische-meisterschaften-2018\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreichische Meisterschaften 2018"},"content":{"rendered":"<p>Wie schon berichtet wurde unserer Gilde bei den \u00d6sterreichischen Meisterschaften vom 21. bis zum 25. M\u00e4rz in Hollabrunn (Nieder\u00f6sterreich) von Hans-Hermann, Katharina und Marie-Theres Auer vertreten. Pr\u00e4sentierte sich schon im letzten Jahre die Halle in K\u00e4rnten ohne wirkliche Abtrennung zwischen Schie\u00dfbereich und Servicebereich, standen in Hollabrunn noch weniger Platz f\u00fcr die Sch\u00fctzen zur Verf\u00fcgung. Lediglich f\u00fcr die Zuschauer war eine eigene Trib\u00fcne verf\u00fcgbar, was aber die Enge f\u00fcr die Sch\u00fctzen nicht besser machte.<\/p>\n<h6>Senioren 1<\/h6>\n<p>Nach 5-j\u00e4hriger Pause konnte sich <a href=\"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/schuetzen\/luftgewehr\/auer-hans-hermann\/\">Hans-Hermann Auer<\/a> heuer wieder f\u00fcr das Tiroler Aufgebot f\u00fcr die \u00d6sterreichischen Meisterschaften qualifizieren. Vor dem Wettkampf stellt sich die Frage, ob die zuletzt ansteigende Form half, die fehlende Praxis bei einem solch gro\u00dfen Wettkampf wett zu machen.<\/p>\n<p>In der Trainingseinheit konnte Hans-Hermann dann auch die zuletzt gezeigte Form problemlos abrufen. Am Wettkampftag zeigten sich aber schon vor dem Wettkampf erste Ans\u00e4tze von Nervosit\u00e4t. In der Probezeit funktionierte gar nichts. Nachdem der Wettkampf gestartet wurde, schaffte es Hans-Hermann, die immer st\u00e4rker werdende Nervosit\u00e4t zumindest f\u00fcr kurze Zeit recht gut zu kontrollieren. Nach 5 Sch\u00fcssen leuchteten auf der Anzeigetafel ausgezeichnete 52,2 Ringe auf: ein Traumstart. Danach aber folgten die ersten Achterwertungen, die ihn im Zwischenklassement sofort zur\u00fcck warfen. Letztendlich beendete Hans-Hermann den Wettkampf mit zufriedenstellenden 392,5 Ringen (376 Ringen auf Ganze), in der Endwertung reichte das aber lediglich f\u00fcr Rang 18. Mit der Mannschaft Tirol 2 belegte er den f\u00fcnften Rang.<\/p>\n<h6>Frauen<\/h6>\n<p>Am Samstag waren dann unsere Aush\u00e4ngeschilder <a href=\"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/schuetzen\/luftgewehr\/auer-katharina\/\">Katharina Auer<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/schuetzen\/luftgewehr\/auer-marie-theres\/\">Marie-Theres Auer<\/a> an der Reihe. Marie-Theres hatte sich aufgrund der Leistungen beim Grand Prix of Tyrol und beim Meyton Cup f\u00fcr die Mannschaft Tirol 1 qualifiziert, Katharina durfte in der Mannschaft Tirol 2 starten. Die Anspr\u00fcche vor dem Wettkampf waren recht klar: mit der Mannschaft unbedingt eine Medaille und in der Einzelwertung der Einzug in das Finale der besten acht Sch\u00fctzinnen. Alles andere w\u00e4re eine echte Entt\u00e4uschung.<\/p>\n<p>Zeigte sich Katharina in den letzten Wettk\u00e4mpfen immer recht nerv\u00f6s, startete sie diesmal einen b\u00e4renstarken Start hin: von den ersten vier Sch\u00fcssen war drei 10,5. Danach kehrte aber wieder die Anspannung zur\u00fcck und innerhalb der n\u00e4chsten 6 Sch\u00fcssen waren drei Neunerwertungen und zwei schwache Zehner dabei. Mit 102,0 in der ersten Serie war sie von einem Finalplatz deutlich entfernt. Zum Gl\u00fcck konnte sie sich dann im weiteren Verlauf doch ein wenig steigern. Mit 413,5 Ringen (394 auf Ganze) verfehlte sie zwar das angepeilte Limit, zog aber mit Rang 6 problemlos in das Finale ein. Mit der Mannschaft Tirol 2 sicherte sie sich zudem Rang 2 und somit den Titel einer Vize-Staatsmeisterin.<\/p>\n<p>Nachdem Marie-Theres am Vorabend mit leichtem Fieber im Bett gelegen hatte, war nicht klar, ob sie ihre selber gesteckten Erwartungen auch wirklich erf\u00fcllen kann. Sie startete zwar mit einer sauberen 100-er Serie in den Wettkampf, zu Beginn fehlte aber die notwendige Pr\u00e4zision. Mit 102,8 startete sie zwar ein wenig besser als ihre Schwester, eine 100-er Serie m\u00fcsste aber eigentlich irgendwo um 104,0 herum liegen. F\u00fcr das Finale musste sie sich also noch steigern. Und das tat sie dann auch: in Serie zwei erzielte sie sensationelle 105,1 Ringe. Nachdem auch die beiden restlichen Serien jeweils \u00fcber 104 Ringen lagen, erzielte sie trotz schwachem Start ein ausgezeichnetes Ergebnis von 416,5 Ringen und belegte damit den dritten Rang im Grunddurchgang. Einziger Wermutstropfen: der 36. Schuss war eine unkonzentrierte 9,6, die das schon lange anvisierte Traumergebnis von 400 Ringen (Wertung auf ganze Ringe) verhinderte. Somit hat sie nach der Tiroler Meisterschaft das n\u00e4chsten 399-er Ergebnis erzielt. Mit der Mannschaft Tirol 1 errang sie damit auch den erhofften Staatsmeistertitel, belegten doch ihre beiden Mannschaftskolleginnen die R\u00e4nge 1 und 2 im Grunddurchgang. Mit 1253,6 Ringen schafften sie nicht nur einen \u00fcberlegenen Vorsprung von 14,5 Ringen, sondern erzielten auch einen neuen \u00d6sterreichischen Rekord. Ein Rekord, der vermutlich ewig in den Ranglisten stehen bleiben wird, schie\u00dfen doch die Frauen ab dem n\u00e4chsten Jahr alle Bewerbe auf 60 Schuss.<\/p>\n<h6>Finale Frauen<\/h6>\n<p>F\u00fcr das Finale der Frauen hatten sich erwartungsgem\u00e4\u00df die sechs Kadersch\u00fctzinnen des \u00d6SB qualifiziert. Zus\u00e4tzlich noch die Nieder\u00f6sterreicherin Jasmin Riener und die inzwischen f\u00fcr K\u00e4rnten startende Tirolerin Janine Hainz. Es war zu erwarten, dass diese beiden Sch\u00fctzinnen das Niveau der \u00d6SB-Athletinnen kaum halten werden k\u00f6nnen. Und genau so kam es dann auch: nach 12 Sch\u00fcssen musste Riener raus, zwei Sch\u00fcsse sp\u00e4ter dann Hainz.<\/p>\n<p>Unsere beiden Sch\u00fctzinnen starteten \u00e4hnlich wie in den Grunddurchgang: nach f\u00fcnf Sch\u00fcssen f\u00fchrte Katharina die Wertung mit 53,1 Ringen \u00fcberlegen an, Marie-Theres lag mit 50,9 Ringen nur auf Rang 6. Nach 10 Sch\u00fcssen hatte sich das Bild dann schon ein wenig ge\u00e4ndert: Katharina musste ihre F\u00fchrung abgeben, belegte aber dank der b\u00e4renstarken ersten F\u00fcnferserie noch Rang 2. Marie-Theres hatte bereits einen Platz gut gemacht. 10,6 und 10,7 sp\u00fclten Marie-Theres mit den ersten beiden Einzelsch\u00fcssen auf Rang 3, daf\u00fcr fiel Katharina aufgrund einer 9,5 auf Rang 5 zur\u00fcck. In der n\u00e4chsten Zweierserie leisteten sich dann beide eine schlechte Neunerwertung. Pl\u00f6tzlich lag Katharina ringgleich mit der Seriensiegerin der letzten drei Jahre und Olympiastarterin Olivia Hofmann auf Rang Rang 5 und damit auf dem Schleudersitz. Marie-Theres lag gerade einmal 0,3 Ringe vor den beiden. Somit waren beide pl\u00f6tzlich gef\u00e4hrdet, nach den n\u00e4chsten beiden Sch\u00fcssen raus zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>In der Phase schafften es dann aber beide, volle Konzentration abzurufen. Mit sch\u00f6nen Zehnerwertungen konnten beide Hofmann hinter sich lassen, die sich \u00fcberraschend f\u00fcr alle Insider\u00a0 mit Rang 6 begn\u00fcgen musste. Damit war sie die erste Kadersch\u00fctzin, f\u00fcr die das Final vorzeitig zu Ende war. Mit den n\u00e4chsten beiden Sch\u00fcssen konnten unsere Schwestern dann mit ausgezeichneten Wertungen zwischen 10,3 und 10,6 auch noch Marlene Pribitzer aus dem Rennen um die Medaillen werfen. Damit blieben noch vier Sch\u00fctzinnen, die um die Podestpl\u00e4tze k\u00e4mpften. Nachdem aber durch die kurze Schw\u00e4chephase sowohl Franziska Peer als auch Nadine Ungerank einen deutlichen Vorsprung gewonnen hatten, war auch klar, dass eine der beiden Schwestern &#8222;nur&#8220; mit Rang 4 vorlieb nehmen muss. Vor den beiden entscheidenden Sch\u00fcssen hatte Marie-Theres die Nase um 0,2 Ringe vorn. Mit 10,7 im ersten Schuss zeigte sie dann, dass sie nicht gewillt war, diese Position freiwillig her zu geben. Mit 10,2 machte sie dann alles perfekt. Da reichten auch sch\u00f6ne 10,1 und 10,7 von Katharina nichts mehr. Der Kampf um Platz drei war entschieden und die \u00e4ltere Schwester musste auf Position 4 ausscheiden. Mit 10,1 und 10,5 konnte Marie-Theres den Abstand zu Ungerank dann zwar noch einmal ein wenig verk\u00fcrzen, es reichte aber nicht mehr, um in den Kampf um die Goldmedaille einzugreifen. Damit hatte Marie-Theres nach Gold mit der Mannschaft auch noch Bronze in der Einzelwertung im wahrsten Sinn des Wortes erzielt.<\/p>\n<h6>Fazit<\/h6>\n<p>Die zuletzt ansteigende Form von Hans-Hermann hat ihm nach mehreren Jahren wieder eine Teilnahme an den \u00d6sterreichischen Meisterschaften erm\u00f6glicht. Um weiter vorne mitmischen zu k\u00f6nnen, dazu fehlt im aber noch die notwendige Konstanz. Trotzdem darf er mit dem erzielten Ergebnis vollauf zufrieden sein.<\/p>\n<p>Marie-Theres konnte mit der Mannschaft ihren ersten Titel einer Staatsmeisterin erringen. Die zus\u00e4tzliche Bronzemedaille in der Einzelwertung zeigt, dass sie inzwischen in der Frauenklasse angekommen ist und sich zu einem fixen Bestandteil des \u00d6SB-Kaders entwickelt hat.<\/p>\n<p>Im ersten Moment hat bei Katharina die Entt\u00e4uschung \u00fcber den vierten Rang \u00fcberwogen. Nach kurzer Zeit hat sie dann aber realisiert, dass sie einerseits ihrer Sammlung eine weiter Medaille bei Staatsmeisterschaften hinzuf\u00fcgen konnte und mit Rang sowohl eine Olympiastarterin als auch eine der aktuellen EM-Starterinnen hinter sich lassen konnte. Damit hat sie gezeigt, dass sie nach wie vor in \u00d6sterreich ganz vorne mitmischen kann, obwohl die Formkurve nach wie vor noch nicht ganz stimmt. An der Stelle muss man bedenken, dass sie die einzige Kadersch\u00fctzin ist, die voll im Berufsleben steht. Die anderen Sch\u00fctzinnen sind entweder \u00fcberhaupt beim \u00d6sterreichischen Bundesheer und somit defacto\u00a0 Berufssportlerinnen oder zumindest &#8211; wie Marie-Theres &#8211; Studentinnen, die deutlich mehr Trainings- und Vorbereitungsm\u00f6glichkeiten vor den gro\u00dfen Wettk\u00e4mpfen haben. Was Katharina im Moment noch fehlt, ist die Nervenst\u00e4rke, welche sie in den letzten Jahren so oft ausgezeichnet hat. Ihr ist zu w\u00fcnschen, dass ihr dieser Erfolg weiter Auftrieb gibt.<\/p>\n<p>Obwohl die Sch\u00fctzengilde Roppen diesmal &#8222;nur&#8220; mit drei Startern vertreten war, kann sich die Ausbeute mit 1x Gold, 1x Silber und 1x Bronze mehr als nur sehen lassen. Besonders da alle drei Medaillen bei den Frauen uns somit in einer der schwierigsten Klasse erzielt wurden. Sie Sch\u00fctzengilde Roppen gratuliert allen drei Startern zu den ausgezeichneten Leistungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Vergleich zu den letzten Jahren war unsere Gilde heuer bei den \u00d6sterreichischen Meisterschaften und \u00d6sterreichischen Staatsmeisterschaften mit einer vergleichsweise kleinen Abordnung vertreten. Trotzdem konnte unsere drei Starter mehr als nur zufrieden bilanzieren. Einmal Gold, einmal Silber, einmal Bronze und ein vierter Rang k\u00f6nnen sich mehr als nur sehen lassen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3621,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"gallery","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-3617","post","type-post","status-publish","format-gallery","has-post-thumbnail","hentry","category-luftgewehr","post_format-post-format-gallery"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3617"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3617\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3625,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3617\/revisions\/3625"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3621"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}