{"id":3653,"date":"2018-05-14T20:17:21","date_gmt":"2018-05-14T18:17:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/?p=3653"},"modified":"2018-05-14T20:25:56","modified_gmt":"2018-05-14T18:25:56","slug":"rifle-trophy-schwadernau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/rifle-trophy-schwadernau\/","title":{"rendered":"Rifle Trophy Schwadernau"},"content":{"rendered":"<p>Vom 11. bis zum 13. Mai 2018 fand in Schwadernau (Schweiz) ein Wettkampf im Rahmen der Rifle Trophy statt. Zu diesem Wettkampf wurden <a href=\"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/schuetzen\/luftgewehr\/auer-katharina\/\">Katharina<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/schuetzen\/luftgewehr\/auer-marie-theres\/\">Marie-Theres<\/a> vom \u00d6SB sowohl f\u00fcr die Einzelwertung Luftgewehr als auch f\u00fcr den Teambewerb nominiert.<\/p>\n<h6>Einzelwertung<\/h6>\n<p>Am Samstag standen die Einzelwertungen auf dem Programm. Im ersten Durchgang war Katharina am Start. Obwohl sehr nerv\u00f6s startete sie sensationell in den Wettkampf. Mit 105,3 Ringen setzte sie sich schon nach der ersten Serie an die Spitze der Zwischenwertung. Eine Position, die sie trotz einer 9,8 und daher eher schwachen 103,7 in Serie zwei verteidigen konnte. Danach machte sie aber keinen einzigen Fehler mehr: mit Serien zwischen 104,2 und 105,3 deklassierte sie ihre Gegnerinnen regelrecht. Am Ende standen sensationelle 628,1 Ringe (auf Ganze 599 Ringe) zu Buche. Damit hat sie zudem den aktuellen \u00d6sterreichischen Rekord eingestellt.<\/p>\n<p>Im zweiten Durchgang war dann Marie-Theres am Start. Bei ihre lief es leider weniger gut. Von Anfang an schlichen sich immer wieder kleine Fehler ein, die dazu f\u00fchrten, dass einerseits die Zehner nicht ganz genau passten und andererseits immer wieder Neuner fielen. Mit trotzdem recht guten 620,3 (auf Ganze: 592) Ringe belegte sie Rang 11. Auf den erhofften Finalplatz fehlten 1,2 Ringe.<\/p>\n<h6>Finale Einzelwertung<\/h6>\n<p>Im Finale konnte sich Katharina dann nach den ersten 5 Sch\u00fcssen an die Spitze setzen. Nach den zweiten 5 Sch\u00fcssen fand sie sich dann auf Rang 2. Diesen Platz konnte sie lange Zeit verteidigen, immer in Schlagdistanz zur F\u00fchrenden und eigentlich mit gen\u00fcgend Abstand auf Rang 3. Eine 9,3 und zweimal 10,1 von Katharina in den Sch\u00fcssen 18, 20 und 21 erm\u00f6glichten der Franz\u00f6sin Jade Bordet vor dem entscheidenden 22. Schuss pl\u00f6tzlich den R\u00fcckstand auf Katharina auf 0,2 Ringe zu reduzieren. Und diese Chance nutze die Franz\u00f6sin: mit einer 10,6 \u00fcberholte sie im allerletzten Moment Katharina, der eine 10,3 nicht ausreichte. Um den Minimalabstand von 0,1 Ringen musste sich Katharina mit Bronze begn\u00fcgen. Auch wenn noch mehr m\u00f6glich gewesen w\u00e4re: eine ausgezeichnete Leistung.<\/p>\n<h6>Teambewerb<\/h6>\n<p>Diesmal musste Marie-Theres in der Mannschaft \u00d6sterreich 1 im ersten Durchgang starten. Ihr Partner Martin Strempfl hatte am Vortag mit 629,2 den Bewerb dominiert. Gute Voraussetzungen also, um den anvisierten Platz im Finale der letzten 5 Teams zu erringen. Und wieder startete Marie-Theres verkrampft mit 102,4 in der ersten Serie. Danach zeigte sich, was Topsch\u00fctzen immer wieder best\u00e4tigen: wenn man zornig ist, ist kein Platz f\u00fcr Nervosit\u00e4t vorhanden. Mit einer ordentlichen Wut im Bauch folgten drei Serien jeweils \u00fcber 104 Ringe. Am Ende leuchteten auf der Anzeigetafel 415,7 Ringe auf. Allerdings lief es diesmal bei Strempfl nicht: 414,4 Ringe waren f\u00fcr ihn definitiv nicht das, was er tats\u00e4chlich leisten kann. Das bedeutete nach dem ersten Durchgang Rang 2 und gespanntes Warten auf die Ergebnisse in Durchgang zwei.<\/p>\n<p>Bei Katharina merkte man, wie ein Ergebnis vom Vortag befreiend wirken kann. Von Anfang an schoss sie locker Serien knapp \u00fcber 104 Ringe. Am Ende waren es sehr gute 416,5 Ringe. Spannend war, wie sich ihr Partner Thomas Mathis schlagen wird. Ihm war es am Vortag gar nicht gelaufen. Aber diesmal zeigte er keine Schw\u00e4che und lieferte 415,7 Ringe ab. Damit belegten sie Rang 3 im Grunddurchgang.<\/p>\n<p>Viel Pech hatte wieder einmal Marie-Theres. Mit Rang 6 waren sie gerade nicht f\u00fcr das Finale qualifiziert. Auf die Mannschaft Italien 1 und somit den wichtigen Rang 5 fehlten gerade einmal 0,3 Ringe.<\/p>\n<h6>Finale Teambewerb<\/h6>\n<p>Da Finale bei einem Teambewerb unterliegt einem ganz speziellen Modus: die Mannschaft muss vorher bekannt geben, welcher der beiden Sch\u00fctzen links steht. Das ist insofern wichtig, weil dieser Sch\u00fctze immer den ersten Schuss abgeben muss. Der rechts stehende Sch\u00fctze darf immer erst schie\u00dfen, wenn der linke Sch\u00fctze geschossen hat. Trotzdem m\u00fcssen beide Sch\u00fctzen innerhalb den vorgegebenen 50 Sekunden geschossen haben. Im konkreten Fall wurde &#8211; obwohl Katharina eigentlich eine recht schnelle Sch\u00fctzin ist &#8211; entschieden, dass sie rechts steht.<\/p>\n<p>Nach den ersten 20 Sch\u00fcssen (10 Sch\u00fcsse pro Sch\u00fctze) lagen Katharina und Mathis dank einer 105,6 von Katharina komfortabel in F\u00fchrung. In der dritten 10-er Serie ist Katharina dann ein schlechter Neuner ausgekommen und prompt war der Vorsprung auf 0,5 Ringe geschrumpft. Von da an wird dann in Einzelsch\u00fcssen weiter gemacht, wobei wie schon gesagt beide Sch\u00fctzen innerhalb von 50 Sekunden abgeschossen haben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Bei den Einzelsch\u00fcssen wurden sie dann recht schnell von Italien 1 \u00fcberholt. Vor den letzten drei Sch\u00fcssen betrug der R\u00fcckstand dann 1,4 Ringe. Mit einem starken Finale gelang es unserem Team zwar noch innerhalb dieser drei Sch\u00fcsse 1,2 Ringe aufzuholen, aber f\u00fcr den Sieg reichte es leider nicht. Mit 0,2 Ringen R\u00fcckstand erzielte die Mannschaft \u00d6sterreich 2 Silber. Und wieder war es die Mannschaft Italien 1, die das gl\u00fccklichere Ende f\u00fcr sich hatte.<\/p>\n<h6>Fazit<\/h6>\n<p>Viel Pech f\u00fcr Marie-Theres, die trotz guter Leistungen zweimal knapp an einem Finalplatz gescheitert ist. Katharina, die schon die ganze Saison bei gro\u00dfen Wettk\u00e4mpfen extrem verkrampft und nerv\u00f6s unterwegs war, hat mit einem Sensationsergebnis aufgezeigt, was wirklich in ihr steckt. Man kann ihr nur w\u00fcnschen, dass dieses Ergebnis befreiend auf sie wirkt. Das ausgezeichnete Abschneiden beim Teambewerb war dann die Kr\u00f6nung eines tolles Wochenendes. Die Sch\u00fctzengilde Roppen gratuliert beiden Sch\u00fctzinnen, die wieder einmal gezeigt haben, dass sie momentan ganz klar zu den Aush\u00e4ngeschildern des Schie\u00dfsports im Bezirk Imst und auch im Land Tirol geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/2018-05013_rifle-trophy-schwadernau_reslults.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ergebnis<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.schuetzenbund.at\/oesb\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=3696:rifle-trophy-schwadernau&amp;catid=1:issf&amp;Itemid=2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag auf der Homepage des \u00d6sterreichischen Sch\u00fctzenbundes.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 11. bis zum 13. Mai 2018 fand in Schwadernau (Schweiz) ein Wettkampf im Rahmen der Rifle Trophy statt. Zu diesem Wettkampf wurden Katharina und Marie-Theres vom \u00d6SB sowohl f\u00fcr die Einzelwertung Luftgewehr als auch f\u00fcr den Teambewerb nominiert. 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