{"id":747,"date":"2014-04-13T22:14:36","date_gmt":"2014-04-13T20:14:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/?p=747"},"modified":"2014-05-01T11:09:23","modified_gmt":"2014-05-01T09:09:23","slug":"oem2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/oem2014\/","title":{"rendered":"Hervorragende Leistungen bei der Staatsmeisterschaft 2014"},"content":{"rendered":"<p>Bei den vom 10.4. bis 13.4. in Krieglach (Steiermark) ausgetragenen \u00d6sterreichischen Meisterschaften und \u00d6sterreichischen Staatsmeisterschaften war unsere Gilde mit 4 Startern vertreten: Johannes und Franziska Stefani sowie Marie-Theres Auer in den Junioren-Klassen, Katharina Auer bei den Frauen. In den Klassen M\u00e4nner und Frauen werden die Titel &#8222;\u00d6sterreichischer Staatsmeister&#8220; bzw. &#8222;\u00d6sterreichische Staatsmeisterin&#8220; vergeben, in allen anderen Klassen die Titel &#8222;\u00d6sterreichischer Meister&#8220; bzw. &#8222;\u00d6sterreichische Meisterin&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>Johannes Stefani<\/h6>\n<p>Den Anfang machte Johannes am Samstag Vormittag. Im ungemein starken Teilnehmerfeld der Junioren m\u00e4nnlich war klar, dass ein Platz unter den Top 20 bereits ein ausgezeichneter Erfolg w\u00e4re. Vor allem wenn man bedenkt, dass Johannes einerseits zuletzt ein wenig mit seiner Form gek\u00e4mpft hat und er andererseits das 60-Schuss Programm eher selten zu absolvieren hat.<\/p>\n<p>Trotz der gro\u00dfen Nervenanspannung, die ein Wettkampf in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung und dieser Bedeutung mit sich bringt, ist er ausgezeichnet in den Wettkampf gestartet. In den ersten 4 Zehnerserien hat er eines seiner besten Ergebnisse geliefert und er war drauf und dran, sich unter die Top-10 zu schie\u00dfen. Leider erfolgte dann in Serie 5 ein leichter Einbruch, der ihn in der immensen Leistungsdichte sofort um etliche R\u00e4nge zur\u00fcck warf. In Serie 6 konnte er aber wieder seine Qualit\u00e4ten ausspielen, erzielte mit 604,2 Ringen sein mit Abstand bestes 60-Schuss-Ergebnis dieser Saison und erk\u00e4mpfte letztendlich einen hervorragenden 15. Rang. Ohne dem Einbruch in Serie 5 w\u00e4re ein Platz unter den Top-10 fix gewesen. Aber auch Rang 15 bedeutet ein absolutes Top-Resultat!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>Katharina Auer<\/h6>\n<p>Im n\u00e4chsten Durchgang war Katharina in der Frauenklasse an der Reihe. Bei den Frauen war die Startliste voll von aktuellen und ehemaligen Nationalkadersch\u00fctzinnen, wobei die aktuelle Nummer 9 und Nummer 23 der Weltrangliste am Start waren. Das erkl\u00e4rte Ziel konnte demnach maximal ein Platz im Finale sein. Parallel zur Einzelwertung wird bei den \u00d6sterreichischen Meisterschaften auch der sehr begehrte Meistertitel in der Mannschaft vergeben. Dazu nominiert jedes Bundesland jeweils 3 Starter pro Klasse in die Mannschaft. Ein Umstand, der den mentalen Druck auf einen Sch\u00fctzen nat\u00fcrlich deutlich steigert, da man nicht nur f\u00fcr sich selber, sondern auch f\u00fcr die Mannschaft antritt. Wie schon berichtet war Katharina f\u00fcr das Tiroler Team nominiert.<\/p>\n<p>Wie gewohnt startete Katharina souver\u00e4n in den Wettkampf. Nach 30 Schuss hatte sie erst einen Neuner erzielt und lag auf dem dritten Platz hinter den beiden Topfavoritinnen Lisa Ungerank (Nummer 9 der Weltrangliste, Europameisterin 2013, Weltcup-Siegerin 2013) und Stephanie Obermoser (Nummer 23 der Weltrangliste, Rang 19 bei den Olympischen Spielen 2012). Zudem war sie drauf und dran, ihr erstes A-Limit zu schie\u00dfen. In der letzten Serie machte sich dann aber doch die Nervenanspannung bemerkbar und sie beendete ihren Wettkampf mit 100,9 (auf ganze Ringe: 96). Im Grunddurchgang bedeutete dies Rang 5, womit das angepeilte Finale locker erreicht wurde. Mit 411,9 erschoss sie sich zudem das 3. B-Limit in der laufenden Saison, wodurch sie sich erstmalig die Kaderzugeh\u00f6rigkeit f\u00fcr den Luftgewehrkader 2015 sicherte. So ganz nebenbei erzielte Katharina das beste Ergebnis der Tiroler Mannschaft und trug somit ganz erheblich dazu bei, dass die Mannschaft Tirol den \u00d6sterreichischen Staatsmeistertitel vor der Mannschaft Ober\u00f6sterreich erringen konnte. Sie darf sich somit ab sofort als &#8222;\u00d6sterreichische Staatsmeisterin in der Mannschaft&#8220; bezeichnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>Franziska Stefani<\/h6>\n<p>Nach den Frauen waren dann die Juniorinnen weiblich an der Reihe. In dieser Klasse war die Sch\u00fctzengilde Roppen gleich mit zwei Starterinnen vertreten. F\u00fcr Franziska waren die Voraussetzungen \u00e4hnlich wie bei Johannes: ein Platz unter den Top-15 erschien realistisch und h\u00e4tte ihr Nominierung f\u00fcr das Tiroler Aufgebot mehr als nur gerechtfertigt. Franziska startete sehr nerv\u00f6s in ihren Wettkampf. In der Phase merkte man, dass ihr schlichtweg die Erfahrung bei solchen gro\u00dfen Wettk\u00e4mpfen fehlt. Den Umgang mit der Anspannung, der Nervenbelastung und der speziellen Atmosph\u00e4re solcher Bewerbe kann man nicht trainieren. Die dazu notwendige Erfahrung kann man sich nur direkt in solchen Wettk\u00e4mpfen erarbeiten.<\/p>\n<p>In den ersten beiden Zehnerserien blieb sie ein wenig unter ihren M\u00f6glichkeiten, war aber trotzdem auf dem Weg unter die Top-15. In Serie 3 und 4 kam sie dann aber fantastisch in den Wettkampf und konnte ein Topleistung abrufen. Schuss f\u00fcr Schuss schoss sie sich nach vorne. Mit 402,8 Ringen kam sie nahe an ihr bestes Qualifikationsergebnis heran, welche sie im Rahmen der Bezirksmeisterschaft erzielt hat. Mit diesem Ergebnis errang sie im Grunddurchgang den sensationellen 7. Rang und somit einen im Vorfeld nicht zu erwartenden Finalplatz. Wie dieses Ergebnis einzuordnen ist kann man vielleicht daran erkennen, dass sie damit die aus Kirchbichl stammende Maria Weiskopf hinter sich lies. Diese startete noch vor wenige Wochen f\u00fcr \u00d6sterreich bei der Europameisterschaft in Moskau und musste jetzt aufgrund der starken Leistung von Franziska um den Finaleinzug zittern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>Marie-Theres Auer<\/h6>\n<p>Marie-Theres hatte schon im Vorfeld die Parole ausgegeben, dass sie dieses Jahr mit der Tiroler Mannschaft auf jeden Fall eine Medaille holen will und im Einzel unbedingt um die Medaillen mitmischen m\u00f6chte. Wenn man bedenkt, dass auch bei den Juniorinnen eine ganze Reihe von international erfolgreichen Sch\u00fctzinnen am Start waren, eine starke Ansage.<\/p>\n<p>Der Wettkampf startet dann denkbar schlecht: die &#8211; vorsichtig ausgedr\u00fcckt &#8211; &#8222;\u00fcbermotivierten&#8220; Steirischen Kampfrichter behaupteten w\u00e4hrend ihren Probesch\u00fcssen, Marie-Theres h\u00e4tte mit der Hand bzw. dem Gewehrgriff unerlaubten K\u00f6rperkontakt und verhinderten dadurch, dass sie in Ruhe ihre Probesch\u00fcsse absolvieren konnte. Vor dem letzten Probeschuss drohten sie ihr sogar die Disqualifikation an. Erst ein Machtwort des Wiener Oberschiedsrichters beendete dann diese Diskussion. An einen konzentrierten Wettkampfstart war aber nat\u00fcrlich nicht mehr zu denken und Marie-Theres startete prompt mit einer 9,4 und einer anschlie\u00dfenden 10,0. In dieser Leistungsdichte ein echter Fehlstart. Anschlie\u00dfend fand sie aber schnell wieder in den Wettkampf und k\u00e4mpfte sich mit den ersten beiden Zehnerserien auf Rang 3 vor. Ihre Gegnerinnen und ein m\u00f6gliches Limit in greifbarer N\u00e4he wurde sie aber \u00fcbermotiviert und versuchte in Serie 3 besonders sauber zu schie\u00dfen. Ein Vorhaben, welches leider komplett daneben ging. Nach dieser Serie war sie nicht einmal mehr auf Finalkurs. Mit der entsprechenden Wut im Bauch lief es dann pl\u00f6tzlich wieder und mit einer sensationellen 4. Serie (103,4 bzw. 99) k\u00e4mpfte sie sich wieder zur\u00fcck auf Rang 3 des Grunddurchganges. Der bedeutete gleichzeitig, dass sie mit der Tiroler Mannschaft \u00fcberlegen den \u00d6sterreichischen Meistertitel erzielte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>Finale<\/h6>\n<p>Das Finale der Juniorinnen weiblich und der Frauen fand gleichzeitig statt. Von den insgesamt 16 Finalteilnehmerinnen stellt die Gilde Roppen mit 3 Sch\u00fctzinnen nahezu ein F\u00fcnftel des Starterfeldes. Obwohl im Finale alle bei Null starten, konnte das realistische Ziel unserer Finalistinnen nur lauten: die Platzierung aus dem Grunddurchgang ann\u00e4hernd halten.<\/p>\n<p>Bei den Frauen waren mit Ausnahme von Katharina ausschlie\u00dflich aktive oder ehemalige Kadersch\u00fctzinnen vertreten. Erwartungsgem\u00e4\u00df entwickelte sich diese Finale fast schon zu einem Gemetzel. Als erste musste sich die mehrfache Armbrust-Weltmeisterin Franziska Peer verabschieden. Anschlie\u00dfend erwischte es die wohl beste Sch\u00fctzin \u00d6sterreichs: Lisa Ungerank. Bei Katharina lief es von Beginn an nicht so rund, wie sie sich das vorgestellt hat. Sie startete mit zwei Neuner in das Finale, konnte dann aber ein paar Zehner nachsetzen. F\u00fcr kurze Zeit bedeutete dies sogar Rang 2 in der Zwischenwertung. Nach zwei weiteren Neuner-Wertungen fand sie sich nach dem Ausscheiden von Ungerank pl\u00f6tzlich auf Rang 6 und somit auf dem Schleudersitz wieder. Mit zwei Zehner-Wertungen konnte sie noch eine Sch\u00fctzin hinter sich lassen, im n\u00e4chsten Durchgang war dann allerdings endg\u00fcltig Schluss. Mit Rang 5 hat sie aber das Ergebnis des Grunddurchganges eindrucksvoll best\u00e4tigt und in Anbetracht der Leistungsdichte im \u00d6sterreichischen Schie\u00dfsport ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt.<\/p>\n<p>Bei den Juniorinnen konnte Franziska den guten Lauf aus den letzten Serien des Grunddurchgangs in das Finale mitnehmen und lag nach den ersten 6 Sch\u00fcssen auf Rang 6. Die Gefahr, nach 8 Sch\u00fcssen als erste abtreten zu m\u00fcssen, war somit vom Tisch. In den Sch\u00fcssen 9 und 10 lief es dann nicht mehr ganz optimal, was aber letztendlich den sensationellen 7. Rang im Endergebnis ergab. Eine Top-Platzierung!<\/p>\n<p>Sensationell stark startete Marie-Theres ins Finale. Mit 2x 10,7 und einmal 10,6 \u00fcbernahm sie sofort die F\u00fchrung. Ein weiterer Zehner steigerte aber ihr Nervosit\u00e4t so sehr, dass zwei Neuner folgten. Genug, um schlagartig auf Platz 5 zur\u00fcck zu fallen. Mit 10\u00a0 Zehnerwertungen in Serie k\u00e4mpfte sie sich aber auf Rang 3 zur\u00fcck, den sie dann bis zum Schluss problemlos verteidigen konnte. Neben Mannschaftsgold erzielte sie somit auch noch die Bronzemedaille in der Einzelwertung und wurde ihrer Ansage vor diesen Meisterschaften voll gerecht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h6>N\u00e4chstes Jahr wieder<\/h6>\n<p>Diese Ergebnisse zeigen, dass unsere &#8222;Jungen&#8220; inzwischen zur absoluten Spitze im \u00d6sterreichischen Schie\u00dfsport geh\u00f6ren. Mit solchen Veranstaltungen werden sie f\u00fcr das Training und den Einsatz, den sie das ganze Jahr \u00fcber zeigen, eindrucksvoll belohnt. Und alle vier waren sich einig: n\u00e4chstes Jahr wollen wir wieder bei den \u00d6sterreichischen Meisterschaften dabei sein.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fctzengilde Roppen gratuliert allen vier Sch\u00fctzen zu den erzielten Leistungen.<\/p>\n<p><a title=\"Bilder Staatsmeisterschaft 2014\" href=\"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/bildergalerien\/bilder-oem2014\/\">Zur Bildergalerie<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den \u00d6sterreichischen Meisterschaften und \u00d6sterreichischen Staatsmeisterschaften in der Steiermark war die Sch\u00fctzengilde Roppen mit insgesamt 4 Startern in den Klassen Junioren m\u00e4nnlich, Junioren weiblich und Frauen vertreten. Unsere Einsermannschaft hat sich dabei exzellent geschlagen und konnte 3 Finalpl\u00e4tze erreichen sowie  eine Bronze- und zwei Goldmedaillen mit nach Hause nehmen. <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":748,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"image","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-747","post","type-post","status-publish","format-image","has-post-thumbnail","hentry","category-luftgewehr","post_format-post-format-image"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=747"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/747\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":812,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/747\/revisions\/812"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/media\/748"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sg-roppen.com\/sg\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}